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#rp13 speaker: Manouchehr Shamsrizi - Die Schönheit der Chance

2013-04-04 14:00

Kopfgeld auf Waffenhändler, Betonhüllen auf Atommeiler - Das Zentrum für Politische Schönheit möchte die Welt nicht nur besser, sondern auch ästhetischer machen. Anders als bei vielen Anderen kreisen bei ihnen die Gedanken nicht ständig um die drei großen K's: Karriere, Kohle, Kinder. Doch was bleibt dann zu tun? Vor allem eines: THINK BIG!

Manouchehr Shamsrizi und Das Zentrum für Politische Schönheit verfolgen die hohe Kunst der ethisch korrekten Großversion: z.B. Genozide verhindern! Ausgetretene Pfade der Entwicklungshilfe, Politik oder Wissenschaft interessieren sie wenig, stattdessen lautet die Strategie: Aktionskunst. Als Thinktank für „moralische Schönheit, politische Poesie und menschliche Großgesinntheit“ personifizieren sie den Dreischritt denken, handeln, wirken.

Manouchehr Shamsrizi übernimmt dabei die Rolle des Dramaturgen und ist überall dort mit von der Partie, wo die Verbesserung der politischen Verhältnisse noch ordentlich Spielraum nach oben haben. Er war Global Justice-Fellow der Yale University, einem Programm, das eine interdisziplinäre Gruppe von Stipendiaten mit dem Ziel zusammenbringt, Moral als formgebende Kraft für Außenpolitik und des Neudenkens von transnationalen institutionellen Arrangements zu begreifen, sowie Fellow der Royal Society of Arts, Plattform für kritische Diskussionen und neue Ideen in den Künsten und ihrem Wirken in der Gesellschaft.

Wissen als Handlungsvermögen innerhalb der „Atopia, (einer Gesellschaft ohne territoriale Schranken) des Netzes“,  ist das Thema seines Talks auf der re:publica. Manouchehr gibt einen Ausblick auf das digital vernetzte Morgen und die Grazie, mit der wir uns darin bewegen können, selbst wenn wir gerade noch auf zerbrochenem Glas tanzen.